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Historie

Die Firmenhistorie im Überblick

1965 Als 1965 die Autobahn A 30 von Bruchmühlen bis Melle gebaut wurde, kaufte Josef Wesseler seine erste größere Maschine, eine Raupe der Marke Deutz, mit der alles begann.

Das moderne Unternehmen blickt nun auf eine über 50jährige Tradition zurück.
Das Stammhaus befindet sich im Niedersächsischen Melle, nahe Osnabrück.
1968 1968 wurde das Geschäft auf den Bereich Muldentransport und Abfallentsorgung ausgeweitet.
1976 Wenige Jahre später führten Schicksal und Unternehmergeist zu einer weiteren Diversifikation; denn 1976 kam der weltweite Ölschock. Doch aus der Krise erwuchs eine Chance.
Die Umstände führten zu einer Anfrage der Zementwerke Dyckerhoff AG, ob Wesseler auch größere Mengen an Altreifen als Sekundärbrennstoff besorgen könne. Die Firma konnte!

Aus ersten Kontakten zu Uniroyal entwickelten sich feste Geschäftsbeziehungen zur Reifenbranche. Heute ist Wesseler Werksentsorger insbesondere für Continental – nicht nur für die gesamte Bundesrepublik, sondern über Benelux bis nach Frankreich. Zu den großen Kunden zählen weiter Goodyear/Dunlop (Hanau) sowie Fulda und Pneumant in Riesa und Fürstenwalde.
Entscheidend dabei ist, dass außer allen Kategorien von Altreifen auch jegliche anderen Gummierzeugnisse entsorgt werden können. Obendrein gewährleistet Wesseler kürzeste Zyklen in der Logistik. Innerhalb von weniger als 24 Stunden kann ein Containeraustausch vollzogen werden.

Der Durchsatz im Bereich Gummi belief sich 2010 auf insgesamt 90.000 Tonnen, wobei etwa 40.000 Tonnen allein auf Reifen entfielen. Verwertbare Karkassen werden der Runderneuerung zugeführt. Die übrigen Mengen werden verwertet, z.B. thermisch als Heizmaterial oder auch im Sportstättenbau. Wesseler setzte hierbei auf moderne Technik und investierte in insgesamt sieben hochmoderne und leistungsfähige Schredderanlagen, mit denen eine Granulierung bis zu 10 mm Korngröße möglich ist.
1990 Anfang der 90ziger Jahre wurden neue Niederlassungen gegründet. Die weiteren Standorte sind Ostercappeln-Venne und Kroppenstedt in der Nähe von Magdeburg.
1980 Heinz Wesselers Schwester Beate arbeitet seit 1980 als Leiterin der Buchhaltung im Unternehmen. Ihre beiden Söhne Sebastian und Marc werden auf zukünftige Aufgaben vorbereitet.
1985 Der heutige Chef Heinz Wesseler ist gelernter Groß- und Einzelhandelskaufmann und steigt nach Ableistung des Grundwehrdienstes 1985 ins Familienunternehmen ein.
1993 Da der Güterverkehr immer ein zentrales Thema war, entschloss man sich, 1993 eine eigene Spedition zu erwerben. Der Kauf eines leistungsfähigen Fuhrunternehmens mit entsprechender Lagerkapazität schuf die Voraussetzung, den Transportbereich professionell auszubauen. Seither zählt auch die komplette Logistik mit termingenauer Warenauslieferung zu den Dienstleistungsschwerpunkten bei Wesseler.

1993 folgte dann die offizielle Zertifizierung als Altreifenentsorger durch den TÜV.
2002 Sebastian hat 2002 seine Lehre zum Bürokaufmann in der Firma begonnen, die er 2004 erfolgreich beendete und ist zurzeit als Betriebsleiter in Melle, Auf dem Platen 1, eingesetzt. Sein jüngerer Bruder Marc hat 2005 eine Lehre zum KFZ-Mechatroniker in einer externen Scania Vertragswerkstatt begonnen, die er im Januar 2009 erfolgreich beendete und unterstützt jetzt den Seniorchef in Kroppenstedt.
So wird der hauseigene Nachwuchs von einem weitsichtigen Firmenchef kontinuierlich gefördert und aufgebaut, um später einmal wichtige Aufgaben im Unternehmen übernehmen zu können.

Heinz Wesseler legt großen Wert darauf, dass die Firma technisch immer auf dem neuesten Stand ist und hat sich gerade bei den Fahrzeugen aufgrund des Kraftstoffverbrauchs zu einem Markenwechsel entschieden.
Die Maut- und die steigenden Dieselpreise sind deutlich zu spüren. Bei einem Jahresverbrauch von rund 2,5 Millionen Litern ist der Kraftstoff ein bedeutender Kostenfaktor.
Bei Wesseler im Teutoburger Wald stimmt die Mischung – ganz gleich, ob es die betriebswirtschaftliche Kalkulation, die stofflichen Erzeugnisse oder die umfangreiche Angebotspalette betrifft.
Bei der professionellen Gummientsorgung ist man bei Wesseler in Melle und Kroppenstedt in den allerbesten Händen.